Freiwillige Feuerwehr Holtgast    

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Letzte Aktualisierung:
15. Januar 2012

     

  

       

 
Hilfeleistung Holtgast/ Wold: Hochwasser


 

Am 05.01.2012 um 17:10 Uhr wurde die Feuerwehr Holtgast durch die Leitstelle Wittmund alarmiert. Durch das Sturmtief "Andrea" und dessen Auswirkungen stand ein Wohnhaus in Holtgast/Wold mitten in einem großen See. Keller und Scheune waren bereits geflutet. Die FF- Holtgast musste ca. 800 Sandsäcke füllen, diese hat der Bauhof der SG Esens zuvor direkt zur Kieskuhle von Günter Müller, am Strengeweg/ Utgast, geliefert. Der Mitarbeiter Gerhard Gerdes wurde durch die Feuerwehr benachrichtigt, er öffnete sofort das Gelände und stellte ca. 8 m3  Sand zur Verfügung. Mit dem LT 28 der Feuerwehr, dem Pritschen- Bully des Bauhofs und dem von der Firma Bagschik- Ceramics zur Verfügung gestellten Transporter mit Anhänger wurde die Einsatzstelle beliefert. Die Deich- und Sielacht Esens unterstützte unsere Arbeit mit weiteren 250 gefüllten Säcken. Es wurde ein Damm um das ganze Haus erstellt im Anschluss konnte das Wasser aus dem Keller und der Scheune abgepumpt werden. Durch den Einsatz konnte der Wohnbereich der Familie vor dem Wasser geschützt werden. Des Weiteren ermöglichte die uns zur Verfügung gestellte Tauchpumpe dem Besitzer die Überflutung zu stoppen und das Abpumpen der Wassermassen nach Rückgang des Wasserspiegels.

Eingesetzte Feuerwehrmänner: 30
Einsatz- Leiter: stellv. OrtsBM Andree Janßen
Eingesetzte Fahrzeuge:  LF 8/6; VW LT 28; MTF
Einsatz- Zeitraum: 17:10 bis 23:40 Uhr
 

 
Bild und Bericht aus dem "Anzeiger für Harlingerland -Ostfriesisches Tageblatt- ":
 

Wehren im Dauereinsatz   

Die Wasserstände sind so hoch wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr, die Hilfskräfte haben alle Hände voll zu tun.

Das Sturmtief „Andrea“ brachte bereits die 13. Sturmflut der Saison. Die Folge in den Abendstunden des 5. Januar waren leichte Dünenabbrüche auf den Inseln und überflutete Hafenflächen an der Küste.
Das eigentliche Problem war die Windrichtung aus Nord-Nordwest. Der Sturm drückte die Nordsee in die Häfen, so dass die Ebbe gleich zweimal innerhalb von 24 Stunden ausblieb. was nach den Starkregenfällen in weiten Teilen des Binnenlandes für Probleme sorgte: Seit eineinhalb Tagen versuchen die Familie Günther und Nachbarn am Wold in der Gemeinde Holtgast zu retten, was zu retten ist. Das Oberflächenwasser – es läuft normalerweise in das Benser Tief - konnte wegen eines Rückstaus nicht mehr ablaufen. Das Haus stand plötzlich in einem See. Die Feuerwehr Holtgast musste Keller und Scheunentrakt leer pumpen und das Gebäude bis in die späten Nachtstunden zusammen mit der Deich- und Sielacht mit knapp 250 Sandsäcken sichern.


Folgende Bilder:  Benjamin Janssen/ FFH
 


 
        

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