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Letzte Aktualisierung:
28. April 2009

     

  

       

Rauchmelder:

In jedem Privathaushalt kann man durch Einbau der "vorbeugenden Maßnahme" Rauchmelder frühzeitig einen Brandfall wahrnehmen und damit den lebensrettenden Vorsprung gewinnen, Brandrauch und Feuer zu entkommen.

Die Zahlen sprechen für sich: Bei ca. 200 000 Bränden in Deutschland verlieren rund 500 Menschen ihr Leben (Quelle: Statistisches Bundesamt), die meisten in den eigenen Wohnungen. Hinzu kommen mehrere tausend Brandverletzte. 95% der Brandopfer sterben an den giftigen Rauchgasen (Kohlenmonoxyd/ -dioxyd), die bereits in der Schwelbrandphase entstehen. Da tagsüber ein Brand schneller entdeckt wird, fallen ca. zwei drittel der Menschen in der Nacht dem Rauch und den Flammen zum Opfer.  
 

Erwerb:
Für Privathaushalte werden empfehlenswerte Rauchmelder bereits unter 20€ angeboten. Man bekommt sie im Elektrofachhandel, bei Brandschutzfirmen und im allgemeinen Handel. Worauf man achten sollte:

  • VdS- Prüfzeichen (steht für Sicherheit und Qualität)
  • Batteriebetrieb (Funktion bleibt bei Stromausfall erhalten)
  • Warnfunktion beim Nachlassen der Batterieleistung
  • Testknopf zur Funktionsprüfung

Montage:
Rauchmelder lassen sich mit ein paar Handgriffen und wenig Zeitaufwand montieren. Für einen Mindestschutz gilt: ein Rauchmelder im Flur pro Etage und pro Schlafraum ein Rauchmelder. Einen optimalen Schutz erreicht man wenn in allen geeigneten Räumen ein Rauchmelder installiert wird, d.h. je nach Wohnsituation bei der Montage von zusätzlichen Geräten in Kinderzimmern, Dachgeschossen, Büroräumen und z.B. im Heizungskeller. Für Küchen ohne Dunstabzug und Bäder, in denen normalerweise starker Wasserdampf oder Dunst entsteht sowie für Räume mit hoher Staubbelastung sind Rauchmelder aufgrund der Fehlauslösungen nicht geeignet, dort können stattdessen Wärmemelder eingesetzt werden.
An dieser Stelle sei gesagt: Rauchmelder außerhalb der Billigst- Preisklasse schlagen nicht sofort an wenn in einem Raum Zigaretten geraucht werden, für einen Alarm müsste die qualmende Zigarette schon sehr nah an der Geräteöffnung gehalten werden oder der Raum extrem unter "blauem Dunst" stehen.   
 

     Tipps für die Montage:

  • immer an der Zimmerdecke befestigen, da Rauch nach oben steigt

  • Geräte möglicht in Raummitte und mit einem Mindestabstand von 50cm (siehe Herstellerangaben) von Wänden montieren

  • nicht in Bereichen anbringen, in denen Zugluft herrscht

  • nicht in der Dachspitze anbringen

Funktion:
Nahezu alle Rauchmelder die in Deutschland angeboten werden funktionieren nach einem optischen Prinzip. Im Rauchmelder befindet sich eine Messkammer mit Lichtquelle und Fotoempfänger, diese sind so zueinander angeordnet das der Lichtsender mit seinen Lichtstrahlen den Empfänger nicht trifft. Gelangt Rauch in die Messkammer wird das Licht an den Rauchpartikeln gestreut. Bei einem bestimmten Schwellwert bzw. einer bestimmten Rauchkonzentration treffen viele Lichtstrahlen auf den Empfänger, der Rauchmelder löst mit einem lauten Warnsignal (ca. 85 dB) aus. Bestimmte Geräte- Typen lassen sich miteinander "vernetzen" (Draht oder Funk), schlägt hierbei ein Rauchmelder an werden alle anderen Geräte ebenfalls ausgelöst.                                         

Mehr Info´ s unter  www.Rauchmelder-Lebensretter

 

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