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FF- Holtgast
Letzte Aktualisierung:
05. Juni  2021

     

  

       


Chronik der FF Holtgast

...Fortsetzung...  [Seite 2 von 5]

1964 Am 25.01.1964 wurde Kamerad Schwittert Frerichs als Nachfolger von Gemeindebrandmeister Adolf ter Haar gewählt, der die Altersgrenze erreicht hatte und somit in die Altersabteilung wechseln musste.
Schwittert Frerichs übernahm am 12.02.1964 die Dienstgeschäfte des Gemeindebrandmeisters der Gemeinde Holtgast. Julius Hanstein blieb weiterhin Stellv. Gemeindebrandmeister, was er bereits seit dem 02.03.1960 war.

Durch den Aufbau des überörtlichen Katastrophenschutzes erhielt die Feuerwehr Holtgast ihr erstes Löschgruppenfahrzeug, ein LF 16 TS. Es handelte sich um ein Bundesfahrzeug das vom Landkreis aus in Holtgast stationiert wurde und zunächst auf dem Hof von Schwittert Frerichs untergestellt war. Aus Kostengründen wurde im folgenden Jahr in einem Nebengebäude, beim Kameraden Richard Goldenstein, eine Garage für das LF 16 TS in Eigenleistung hergerichtet.

Am 01.02.1968 wird Kamerad Schwittert Frerichs vom Landkreis Wittmund zum Bereitschaftsführer des Katastrophenschutzes (ZS- Bereitschaft) ernannt. Er erfüllt dieses Amt bis zur Ernennung zum Kreisbrandmeister am 01.01.1980
 

1970 Im Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 04.04.1971 wird erstmalig ein Bosselwettkampf gegen die Freiwillige Feuerwehr Schweindorf erwähnt, der am 31.01.1970 stattgefunden hat.
Im Sommer 1971 fand der erste Sommernachtsball im Saal und im Garten von der Gaststätte Ziegelhof statt. Es wurde mit einem Kegel- und Knobelwettbewerb verbunden, der bereits eine Woche vorher begann. Als musikalische Einlage hat der Fanfarenzug der FF Esens im Garten ein kleines Konzert gegeben.
 
1972 Das Feuerwehrgerätehaus in der Schulstrasse in Holtgast wurde gebaut. 
Mit finanzieller Unterstützung des Landes, dem Landkreis und der Gemeinde Holtgast wurde mit dem Bau eines Feuerwehrgerätehauses begonnen. Noch Ende 1972 konnte das neue Gebäude bezogen werden. Der Holtgaster Bauingenieur Hermann Gerdes fertigte die Zeichnungen, Anträge, Ausschreibungen usw. und der Bauunternehmer Focke Gerdes aus Holtgast erstellte das Gebäude. Durch Eigenleistungen der Feuerwehrkameraden konnte das Werk kostengünstig und zügig vollendet werden.

Ein TLF 8 des damaligen überörtlichen Katastrophenschutzes wurde in Holtgast stationiert. 

Zusätzlich wurde auch eine Feldküche mit Zubehör des Katastrophenschutzes den Holtgaster Feuerwehrmännern übergeben. Seitdem sind sie auch für das leibliche Wohl aller Kameraden des Landkreis Wittmund bei Katastrophenschutzeinsätzen und -Übungen zuständig. Überwiegend Julius Hanstein und Harm Siebelts, unterstützt von weiteren Kameraden, wurden zu Hobbyköchen der Holtgaster Feuerwehr. Sie machten sich durch viele schmackhaft zubereiteten Speisen (überwiegend Erbsensuppe und Gulasch) weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt.
 

1973 Großbrand des Wirtschaftsgebäudes beim Landwirt Johann Goldenstein in Holtgast.
1974  
Durch die Gemeinde- und Gebietsreform wurde im Jahre 1973 die Gemeinde Holtgast um die Orte Damsum, Fulkum und Utgast vergrößert. 
Der Löschverband Esens und Umgebung wurde aufgelöst. An seine Stelle trat am 01.01.1974 die Samtgemeinde Esens. Die Freiwilligen Feuerwehren Esens, Holtgast, Neuharlingersiel, Stedesdorf und Werdum bildeten die Feuerwehren der Samtgemeinde Esens.

Der Holtgaster Ortsbrandmeister Schwittert Frerichs wurde mit Einführung der Samtgemeinde zum Stellv. Gemeindebrandmeister ernannt.

Es wurde eine erste Satzung der Feuerwehren der Samtgemeinde Esens erstellt. Geregelt wurde zum Beispiel:

- Bezeichnung Ortsbrandmeister bzw. Stellv. Ortsbrandmeister

- Ehrenbeamte

- Art der Feuerwehr und Anzahl der aktiven Mitglieder

- Kommandos und deren Zusammensetzung

- Gemeindebrandmeister und Stellvertreter

- Zuständigkeiten, u.v.m.

1974 Großbrand am 02.10.1974 in Esens am Marktplatz, bei dem auch die FF Holtgast eingesetzt wurde. Das Haus des Kolonialwarenhändlers Kannengießer brannte vollständig aus. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser konnte verhindert werden.
1975 Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide im Landkreis Gifhorn (14.- 16.08.1975). Die ZS- Bereitschaft des Landkreises Wittmund wurde zur Hilfe bei der Bekämpfung des Waldbrandes angefordert.
Die Holtgaster Feuerwehr beteiligte sich mit dem LF 16 TS, dem TLF 8, der Feldküche und 14 Feuerwehrkameraden an diesem Einsatz.

Im Juli 1977 wurde vom Land Niedersachsen eine "Gedenkmedaille an die Hilfeleistungen bei Waldbrandkatastrophe im August 1975" an alle Beteiligten verliehen. Als Holtgaster Teilnehmer ausgezeichnet wurden:

Ahrends, Frerich;  Bakker, Evert;  Eilts, Hinrich;  Eilts, Siebelt;  Ennen, Siebet;  Frerichs, Schwittert;  Galts, Wilhelm;  Goldenstein, Richard;  Hanstein, Julius;  Harms, Martin;  Janssen, Johann;  Neumann, Günter;  Schuster, Adolf;  Windt, Adolf

Unterstützt mit einem TLF 8 von der Feuerwehr Esens wurden sie durch Ulli Tjarks und Johann Jäger aus Esens sowie Lücke Freese aus Ochtersum.
 

1976 Am 01.08.1976 wird der Holtgaster Ortsbrand- und stellv. Gemeindebrandmeister Schwittert Frerichs zum stellv. Kreisbrandmeister ernannt.
Während der Jahreshauptversammlung im Jahre 1977 wurde beschlossen, das die Festausschuss- Mitglieder nur noch alle 3 Jahre neu gewählt werden.

Am 30. und 31. Dezember 1978 wurden mehrere Hilfeleistungen bei sehr starken Schneefällen und Schneeverwehungen durchgeführt. Vom 16. bis 20. Februar 1979 waren mehrere Hilfeleistungen bei der Schneekatastrophe erforderlich.

Das Feuerwehr- Gerätehaus in Holtgast wurde 1979 um einen Schulungsraum und sanitären Einrichtungen erweitert. Der Schulungsraum wurde dann 2 Jahre lang als Unterrichtsraum der benachbarten Grundschule Holtgast genutzt und stand der Feuerwehr außerhalb der Unterrichtszeit zur Verfügung.

1980 Mit Wirkung vom 01.01.1980 wurde Schwittert Frerichs zum Kreisbrandmeister bestellt. Da er nicht gleichzeitig Ortsbrandmeister sein konnte wurde während der Jahreshauptversammlung am 29.02.1980 ein neuer Ortsbrandmeister gewählt: Julius Hanstein. Gleichzeitig wurde Heiner Goldenstein zu seinem Stellvertreter gewählt. Zum 01.04.1980 wurden beide von der Samtgemeinde in ihren Ämtern bestellt.
Im Laufe des Jahres wurde das TLF 8 ausgesondert und nicht durch ein neues Fahrzeug ersetzt.

Ortsbrandmeister Julius Hanstein beantragte eine Saugleitung an der Brücke beim Ziegelhof.

1982 wurde das alte TLF 16 TS ausgesondert und vom Bund durch ein neues LF 16 TS ersetzt.

Eine zweite Sirene wurde in Holtgast in der Loogstraße installiert

Ein Zugfahrzeug für die Feldküche wird in Holtgast stationiert. Es war ein Borgwart, Baujahr 1961, der von den Kameraden in vielen Stunden repariert und restauriert werden musste bis er einsetzbar war.

Am 24.+25.08.1982 gab es den ersten Besuch einer Abordnung der Feuerwehr Holtgast beim 3. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Hameln.

...Fortsetzung "Chronik der FF Holtgast"

 

 

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